Das Paradies

Freitag, 12.01.2018

Ok sorry ich habe mega vergessen mich zu melden... aber jetzt wieder. 

Ok also mein zweites Weihnachten war eigentlich echt schön. Die ersten drei Tage in Takaka waren mega langweilig, weil ich eigentlich dauerhaft alleine war, weil Sandy (die Frau bei der ich gewohnt habe) die ganze Zeit arbeiten musste. Aber über Weihnachten sind wir dann an ein kleines Strandhaus gefahren. Echt nichts großes. Eine Küche und zwei kleine Schlafzimmer. Aber die Aussicht war unglaublich. Ich würde sagen es war mit einer der schönsten Momente meines Lebens, als ich einfach auf der Terrasse saß und den Sonnenuntergang gesehen habe. Es war traumhaft schön und Weihnachten war dann doch gar nicht so schlecht.

In Neuseeland ist halt echt der 24. total unwichtig. Am 25. gibt es dann am Morgen die Geschenke und dann ein großes Lunch. Natürlich gobt es hier auch den Weihnachtsmann für die Jüngeren, allerdings bringt der nicht alle Geschenke, sondern nur ein bis zwei. Bei den anderen Geschenken wissen die Kinder von wem sie sind. 

Am 27. bin ich dann wieder nach Hause gefahren und habe mich mit meinen Freunden getroffen.

An NewYears-Eve bin ich mit ein paar Freunden in die Stadt gefahren und wir haben dort gefeiert. Es gab eine Band und es waren echt mega viele Leute dort. Es war echt ganz witzig. Für alle, die es nicht wussten Silvesterraketen sind in Neuseeland verboten. Auch an Silvester. Also fällt dementsprechend das Feuerwerk ziemlich klein aus, aber es war trotzdem ein sehr witziger Abend :)

Vom 02.-07.01. bin ich dann zu meiner Freundin Paula gefahren, die auch von meiner Organisation Camps kommt. Sie wohnt in Blenheim und dort ist echt sogut wie nichts... Es ist zwar ziemlich schön, aber verdammt klein und die meisten international Students müssen meistens schön zuhause sein bevor es dunkel wird. Zum besuchen ist es schön, aber um dort ein Jahr zu leben... vielleicht lieber nicht... 

Jetzt bin ich wieder in Nelson und genieße mein Leben hier mit meinen Freunden und meiner Familie. 

Am Anfang war es schwer zu beschreiben, wie man sich hier fühlt, doch ich habe von Zeit zu Zeit ein bisschen etwas rausgefunden.

Neuseeland ist das Paradies.

Deutschland ist das real life.

Man denk immer, man möchte im Paradies leben und ein perfektes Leben hier haben, doch ich kenne von den internationals keinen hier, der sagt, dass er hier für immer bleiben will. Es ist ein tolles Land und die Kiwi‘s sind super glücklich hier, aber es ist einfach komplett anders als das Leben an das wir gewöhnt sind. Es ist schwer zu beschreiben, was so anders ist, aber man merkt Unterschiede. 

Das Paradies ist schön, aber kein Ort um für immer zu bleiben. Das reale Leben ist zwar manchmal nicht so schön, aber ich brauche meinen Alltag um zu verstehen, was ich an meinem realen Leben so wertschätzen kann. 

Die Aussicht aus unserem Strandhaus Wharuriki mit Nike und Maude NewYears-Eve Mein bester Freund Mathias Meine Freundin Paula aus Blenheim