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Keep smiling and you make the world a better place

Freitag, 30.03.2018

Jetzt ist fast alles vorbei. Ich hatte die beste Zeit meines Lebens und sie ist so schnell vergangen. Ich war auf den besten Parties, habe die besten Leute kennengelernt und bin um zirka 30000 Stufen reifer geworden. Ich habe gute und auch schlechte Phasen gehabt. Aber das wichtigste ist, ich habe herausgefunden wer ich bin. In Deutschland dachte ich immer, ich wäre nur ein Mensch der existiert. Jemand der unwichtig auf dieser Welt ist, jemand der einfach nur sein Leben lebt und das soll auf keinen Fall schlecht sein. Ich liebte mein Leben in Deutschland, doch ich lebe mein Leben hier und habe angefangen zu wissen warum ich existiere. Manche Menschen sagen „irgendwann bist du so wie du sein willst und dann bist du perfekt“, doch ich werde nie perfekt sein und das will ich auch nicht. Ich möchte jeden Tag an mir selbst wachsen, denn wenn man perfekt ist macht man keine Fehler und ich liebe meine Fehler. Ich habe einige meiner Freunde durch Fehler kennengelernt. Ich werde ein existierender Mensch durch meine Fehler. 

 

Ich wachse jeden Tag ein Stück mehr, durch jede neue Erfahrung, die ich sammle, egal ob ich rausgehe und etwas Neues mache und erlebe oder einfach nur Zuhause mit meiner Familie abhänge und wir einfach nur reden und fernsehen oder ein Buch lesen oder was auch immer.

 

Die Zeit rennt und wir werden jeden Tag älter und können nie wieder zurück. Jeder Tag ist ein Tag, der so nie wieder sein wird und deshalb genieße ich nicht nur den Tag, sondern jede einzelne Sekunde.

 

Meine beste Erfahrung hier war vermutlich…. Gott mir fällt nichts ein… Ich würde sagen einfach alles. Sogst das Gute als auch das Schlechte. Meine ganzen Reisen, mein Trip nach Christchurch, mein Volleyball Nationalcamp nach Palmy, jeder einzelne Tag in der Schule, sogar mit dem Drachen von Lehrer in meiner Hospitality Klasse, jedes Mal, wenn ich geweint habe oder gelacht habe oder einfach nur glücklich war. 

 

Meine Freundin aus Deutschland macht ein Auslandsjahr in Amerika und ich war eine Weile ziemlich neidisch, weil es bei ihr alles so perfekt wirkte. Sie hatte Prom und hat jetzt sogar einen Freund da drüben, doch irgendwann habe ich gemerkt, dass ich viel mehr habe. Zumindest wirkt es für mich so. Sie würde das selbe sagen von ihrer Reise und das ist auch gut so und ich glaube das sagt jeder der diese Erfahrung gemacht hat. Denn für mich ist es perfekt und für sie auch. 

 

Als ich am Anfang nach Neuseeland gekommen bin, hat meine host mom mir gesagt, dass es gut ist, dass ich nicht nur für einen oder zwei Terms gekommen bin, denn auch dem 1. oder 2. Term lernt man erst seine Freunde richtig kennen, doch das kann ich so nicht sagen. Ich habe meine Volleyballgruppe vor zirka drei Monaten kennengelernt, doch unser Trip nach Palmy hat uns zusammengeschweißt. Ich kenne ihre Schwächen und Stärken und ich liebe diese Mädchen auch wenn sie teilweise drei Jahr jünger sind. (Btw wir haben dort drüben bei den Nationals of NZ secondary Highschool ziemlich viel erreicht… Wir waren am Anfang auf Platz 98 von 99 und haben uns in die 60-70 Ranggruppe hochgearbeitet und sind am Ende 10. Platz von 32 aus unserer devision (sorry weiß das Deutsche wort nicht) geworden und ich bin echt verdammt stolz darauf.)

 

Meine Eltern kommen in 12 Tagen und ich bin echt glücklich sie endlich wiederzusehen. Ich habe keinen einzigen Tag Heimweh gehabt, doch nach einer Weile merkt man einfach wie schön es ist einfach sie manchmal zu umarmen oder wenn sie einfach in der Nähe sind. Ich freue mich verdammt sie wiederzusehen und auch wenn ich weiß, dass ich es nicht immer leicht haben werde mit ihnen (ja Papa ich rede von dir und Mama von dir auch) weiß ich doch, dass sie immer für mich da sind und mir immer beistehen egal ob ich nur ein Stockwerk höher bin oder 18.000 km entfernt. Ich liebe sie.

 

Jetzt sind es meine letzten paar Tage/ Wochen hier in Nelson und ich merke das meine Zeit gekommen ist aufwiedersehen zu sagen, doch ich bin bereit. Ich werde sterben, wenn ich mich verabschieden muss, aber ein echtes Leben wartet auf mich und ich weiß, dass ich nicht alleine sein werde und das diese Menschen hier an mich denken und ich ihnen wirklich vom tiefsten Herzen etwas bedeute und sie mich wirklich lieben genauso wie ich bin und genauso wie ich mich verändere.

 

Diese Message ist für alle meine Freunde in Deutschland, in Neuseeland, auch wenn sie kein Wort verstehen, meine Familie und all die Menschen, die vielleicht auch überlegen ein Auslandsjahr zu machen. Es ist die beste Zeit meines Lebens. Just to let you know. 

 

Ich habe mich verändert innerlich und auch äußerlich und ich bin stolz so zu sein wie ich bin mit meine guten Seiten und meine Schlechten.

my experience

Donnerstag, 01.03.2018

Hey guys,
sorry ich habe vergessen von dem year 13 trip zu erzählen. Es war eigentlich ganz witzig. Wir haben einen paar neue Leute kennengelernt und es hat Spaß gemacht einfach ein bisschen draußen im Able Tasman Nationalpark zu sein. Bevor ich nach Neuseeland gekommen bin, fand ich campen schon cool, aber jetzt liebe ich es. Ich finde es einfach Mega schön aus dem Zelt raus zu kommen und den Strand oder die Berge direkt sehen zu können. Es war echt cool.

Ich war vor zwei Wochen mit meiner Gastfamilie in Christchurch, um uns die Stadt etwas genauer anzuschauen. Es ist wirklich unglaublich was für Konsequenzen das Erdbeben 2011 dort angerichtet hat. Man sich dort ganze Flächen, wo man denkt, dass es Parks sind, doch es sind Flächen, wo vor einigen Jahren noch Häuser standen. Man sieht noch die Auffahrten und es ist ein bisschen weird dadurch zu gehen, da es einem so vorkommt wie eine Geisterstadt.

Anderes Thema.... Neuseeland ist auch nicht besser als Deutschland... zumindest was das stehlen angeht... Letzte Woche Donnerstag wurde mir im Sportunterricht mein Handy aus den Umkleideräumen geklaut. Meine Freunde und ich haben dann direkt bei der „Find my phone“- App mein Handy sperren lassen und es auf verloren gestellt. Am Freitag in der Schule habe ich dann eine E-Mail bekommen, dass mein Handy in einem anderen Bezirk von Nelson ist. Daher wusste ich, dass es gestohlen wurde. Die Schule und ich haben dann direkt die Polizei anrufen und unserem Security guy/teacher bescheid gegeben. Er hat dann über die Security Kameras die Schüler gefunden, welche mein Handy gestohlen haben. Diese Schüler waren im Jahr neun und zehn. Der Lehrer ist dann am Montag zu den Schülern nach Hause gefahren und hab mein Handy wieder bekommen. Die Schüler sind suspendiert. Ich habe keine Ahnung wer genau es war, aber ich weiß, dass sie witzigerweise in meiner Straße wohnen. Ich habe jetzt zum Glück mein Handy wieder und es ist noch ganz.

Letztes Wochenende war ich auf einer Insel mit ein paar Freunden und wir haben dort übernachtet. Es war ziemlich cool, dadurch dass wir dort laut sein konnten, da es nur eine kleine Insel ist und keine Leute drauf wohnen. Wir waren also komplett alleine und konnten laut Musik hören und chillen. Es hat Mega viel Spaß gemacht.

Eine neue Nachricht habe ich noch. Ich fahre vom 18. März bis zum 24. März nach Palmerston North zu den Volleyball nationals, um dort mit meinem Team aus der Schule anzutreten. Wir spielen dort gegen 140 andere Schulen aus ganz Neuseeland. Ich freue mich mega darauf und bin schon mega aufgeregt.

Das war so ziemlich alles von der letzten Zeit.

 

 

9 Wochen

Freitag, 09.02.2018

Die Zeit rennt von Tag zu Tag. Es sind noch 9 Wochen bis meine Eltern kommen und ich muss ehrlich sagen, ich freue mich sie wieder in die Arme nehmen zu können, aber ich merke jede Sekunde wie wichtig mir auch meine neuseeländische Familie geworden ist. Diane ist wie eine echte mom für mich und ich sitze fast jeden Abend mit ihr vorm Fernseher und wir reden einfach nur über den Tag oder über irgendwelche anderen Sachen. Sie war einer der Hauptgründe, warum ich mich nie wirklich schlecht gefühlt habe.

Mittlerweile wohnt auch die japanische Austauschschülerin bei uns. Am Anfang hat sie fast kein einziges Wort englisch verstanden und jetzt ist sie schon so viel besser und sie ist erst seid ungefähr zwei Wochen hier. Sie ist super süß und ich bin wirklich froh sie bei uns zu haben. Am Anfang hatte etwas Angst, dass es anders zwischen Mark, Diane und mir wird, wenn Yuuna (meine host sis) da ist, doch sie sind nicht anders und ich habe genauso viele Freiheiten wie vorher.

Zurzeit haben wir insgesamt vier Austauschschüler hier. Noch zwei weitere aus China die allerdings erst 12 sind und nicht wirklich gut englisch sprechen. Sie bleiben für 11 Nächte und halten Diane ganz schön auf trapp. Sie sind ziemlich schwierig, weil sie eine komplette andere Kulturen und auch ein anderes Essverhalten haben. Es ist auch etwas komisch, da sie noch so jung sind und sich nicht wirklich trauen alleine Nelson zu erkundigen. Aber sie sind am Dienstag wieder weg und dann kann Diane auch endlich wieder ein bisschen entspannen.

Ich spiele jetzt im Kiwi Team Volleyball und habe jetzt vier mal die Woche training. Ist ziemlich viel aber ich habe ein hohes Ziel. Ich wurde gefragt, ob ich mit zu den Nationals möchte nach Palmerston north. Dort treten mehr als 140 Mannschaften gegeneinander an und ich darf dabei sein. Das ist ziemlich cool und ich freue mich total.

Der neue Term hat vorletzte Woche Mittwoch wieder Angelangen und wir haben die neuen Internationals kennengelernt. Sie sind alles sehr nett aber es ist etwas schwierig wirklich Kontakt aufzubauen, da sie viel untereinander abhängten und man schwer reinkommt, aber ich habe ja noch ein paar Wochen.

Ein Freund aus unserer Gruppe ist jetzt endlich wieder zurück aus Brasilien. Er wollte eigentlich nur ein halbes Jahr in Neuseeland bleiben, hat uns dann aber kennengelernt und hat jetzt um ein halbes Jahr verlängert.

Nächste Woche fährt mein Jahrgang (Year 13) auf ein Camp nach Anchorage Bay und wir campen dort. Es ist sowas wie eine Abschlussjahr-Fahrt, nur das man selbst entscheiden kann, ob man wirklich mit will oder nicht. Mein Jahrgang ist aber echt ganz cool und ich bin sicher, dass es ne witzige Fahrt wird.

Ich komme am 14. Von diesem Camp wieder und fahre dann am 16. Mit Mark, Diane und Yuuna nach Christchurch. Davon werde ich euch dann auch wieder erzählen.

Bis dahin habe ich noch ein bisschen Spaß ;P

 

Das Paradies

Freitag, 12.01.2018

Ok sorry ich habe mega vergessen mich zu melden... aber jetzt wieder. 

Ok also mein zweites Weihnachten war eigentlich echt schön. Die ersten drei Tage in Takaka waren mega langweilig, weil ich eigentlich dauerhaft alleine war, weil Sandy (die Frau bei der ich gewohnt habe) die ganze Zeit arbeiten musste. Aber über Weihnachten sind wir dann an ein kleines Strandhaus gefahren. Echt nichts großes. Eine Küche und zwei kleine Schlafzimmer. Aber die Aussicht war unglaublich. Ich würde sagen es war mit einer der schönsten Momente meines Lebens, als ich einfach auf der Terrasse saß und den Sonnenuntergang gesehen habe. Es war traumhaft schön und Weihnachten war dann doch gar nicht so schlecht.

In Neuseeland ist halt echt der 24. total unwichtig. Am 25. gibt es dann am Morgen die Geschenke und dann ein großes Lunch. Natürlich gobt es hier auch den Weihnachtsmann für die Jüngeren, allerdings bringt der nicht alle Geschenke, sondern nur ein bis zwei. Bei den anderen Geschenken wissen die Kinder von wem sie sind. 

Am 27. bin ich dann wieder nach Hause gefahren und habe mich mit meinen Freunden getroffen.

An NewYears-Eve bin ich mit ein paar Freunden in die Stadt gefahren und wir haben dort gefeiert. Es gab eine Band und es waren echt mega viele Leute dort. Es war echt ganz witzig. Für alle, die es nicht wussten Silvesterraketen sind in Neuseeland verboten. Auch an Silvester. Also fällt dementsprechend das Feuerwerk ziemlich klein aus, aber es war trotzdem ein sehr witziger Abend :)

Vom 02.-07.01. bin ich dann zu meiner Freundin Paula gefahren, die auch von meiner Organisation Camps kommt. Sie wohnt in Blenheim und dort ist echt sogut wie nichts... Es ist zwar ziemlich schön, aber verdammt klein und die meisten international Students müssen meistens schön zuhause sein bevor es dunkel wird. Zum besuchen ist es schön, aber um dort ein Jahr zu leben... vielleicht lieber nicht... 

Jetzt bin ich wieder in Nelson und genieße mein Leben hier mit meinen Freunden und meiner Familie. 

Am Anfang war es schwer zu beschreiben, wie man sich hier fühlt, doch ich habe von Zeit zu Zeit ein bisschen etwas rausgefunden.

Neuseeland ist das Paradies.

Deutschland ist das real life.

Man denk immer, man möchte im Paradies leben und ein perfektes Leben hier haben, doch ich kenne von den internationals keinen hier, der sagt, dass er hier für immer bleiben will. Es ist ein tolles Land und die Kiwi‘s sind super glücklich hier, aber es ist einfach komplett anders als das Leben an das wir gewöhnt sind. Es ist schwer zu beschreiben, was so anders ist, aber man merkt Unterschiede. 

Das Paradies ist schön, aber kein Ort um für immer zu bleiben. Das reale Leben ist zwar manchmal nicht so schön, aber ich brauche meinen Alltag um zu verstehen, was ich an meinem realen Leben so wertschätzen kann. 

Die Aussicht aus unserem Strandhaus Wharuriki mit Nike und Maude NewYears-Eve Mein bester Freund Mathias Meine Freundin Paula aus Blenheim

Weihnachten gleich zwei Mal

Mittwoch, 20.12.2017

Neuseeland ist schon ein wenig anders.... Ich hatte schon am 17.12. mit meiner Gastfamilie unser Weihnachten, da meine Mom eine Operation am 21.12. hat und deshalb ziemlich fertig sein wird und nicht wirklich etwas zu Weihnachten machen kann. 

 

Sie hatte vorgeschlagen, dass ich deshalb Weihnachten bei Freunden von ihr in Takaka verbringe. Am Anfang war ich nicht so begeistert, weil ich Weihnachten gerne mit meiner Gastfamilie verbringen wollte, aber ich dachte mir dann, dass ich erstens zwei Mal Weihnachten habe und zweitens die Gelegenheit bekomme einen der schönsten Orte hier in Neuseeland  zu sehen. 

 

Am 17.12. kamen dann meine beiden Granny’s und mein Grandpa vorbei und wir haben Geschenke ausgepackt und danach Lunch gegessen. Hier wird Weihnachten nicht am Abend gefeiert sondern eher am Mittag. Ich habe meiner Gastfamilie einen selbstgemachten Kalender geschenkt, meiner Gastmom habe ich noch Ohrringe geschenkt und meinem Gastdad habe ich einen Weihnachtself mit meinem Gesicht drauf gegeben. Wir veralbern und immer gegenseitig und schenken uns den größten Schrott... meinen Großeltern habe ich Kekse gebacken. 

 

Ich bin nicht wirklich davon ausgegangen, dass ich Weihnachtsgeschenke bekomme und deshalb war ich umso mehr überrascht als ich am Ende die vielen Geschenke für mich vor mir gesehen habe. Ich habe Parfum bekommen, ein Kissen, T-Shirts.... es war wirklich toll und ich habe wieder mal gemerkt, wie wichtig mir diese Familie ist und wie sehr ich mich dort wohl fühle. 

 

Jetzt sitze ich im Bus und fahre nach Takaka, wo ich dann noch mein zweites Mal Weihnachten haben werde. Schon etwas verrückt, aber ganz cool. Wir fahren in ein Beachcamp, wo wir mit dem Rest der Familie mehrere kleine Hütten direkt am Strand haben. Dort bleiben wir über ein paar Tage und dann wohne ich noch für ein paar Tage bei Sandy und Mike, die Freunde meiner Gastfamilie. 

 

Ich habe bislang noch nicht wirklich einen Plan wie alles wird, aber ich berichte, wenn ich wieder in Nelson bin.

Able Tasman Nationalpark

Sonntag, 19.11.2017

Hey guys,

ich hoffe es geht euch allen gut und es ist nicht zu kalt in Deutschland. Hier ist der Sommer eindeutig da. Heute war ich von 1pm bis 10pm am beach und habe die Sonne genossen. (An meine Fam... ja ich creme mich vernünftig ein ;P).

Von Mittwoch bis Freitag war ich mit meinem Outdoor Education Kurs im Able Tasman Nationalpark. Es ist war einer der kleinsten, aber auch mit der schönsten Parks in gnaz Neuseeland. Wir waren dort wandern und kajaken. Es klingt zwar nicht wirklich spannend, aber es war so superschön und wenn ihr dort gewesen wärt, dann wüsstet ihr was ich meine.

Wir waren an einem Campingplatz direkt am Strand und es war wirklich ziemlich warm, so dass wir ohne Sorgen mit kurzen Hosen oder nur Bikinis rumlaufen konnten. Am ersten Abend sind wir in eine kleine Höhle reingegangen, wo wir Glühwürmchen sehen konnten und es war so unglaublich, weil die halt echt aussahen wie Sterne am Himmel. Es war mein erstes Mal, dass ich welche gesehen habe.

Am zweiten Tag konnten wir uns dann entscheiden, ob wir kajaken oder wandern wollen. Wir haben die Gruppe dann aufgeteilt und ich war mit Nike, meiner Freundin in einem Kajak. Wir haben Robben und Pinguine gesehen und ich habe jetzt die krassesten Armmuskeln, aber es hat super viel Spaß gemacht.

Am Abend nach dem Lagerfeuer haben sich ein paar von uns dazu entschieden, dass wir geren am Strand schlafen wollen und da das auch mein erstes Mal war, war auch das einer der schönsten Momente in meinem Leben für mich, denn dadurch, dass die nächste Stadt erst irgendwie 20km entfernt war, haben wir so viele Sterne gesehen. Es war wirklich unglaublich schön und ich habe wirklich noch nie so viele Sterne gesehen. Es war einfach unglaublich, weil wenn du nachts aufgewacht bist, du als erstes die Sterne gesehen hast und einfach in dem Moment nur genossen hast.

Am nächsten Tag allerdings waren wir schon alle ziemlich müde und fertig, da das ganze kajaken und laufen schon ziemlich anstrengend war und wir waren alle froh als wir zuhause in unser warmes Bett fallen konnten.

Ich habe ja jetzt seit zwei Wochen ein "Studentsprogramm for Internationals" und ab morgen fängt dann der richtige Englischunterricht wieder an. Uns ab nächster Woche Donnerstag habe ich dann offiziel Ferien für zwei Monate ;)

Also an alle Leute die in die Schule müssen... Hättet ihr mal auch ne Auslandsjahr gemacht ;P

Love you guys 

xoxo

more than 100 days now

Sonntag, 05.11.2017

Viele Menschen, die ein Auslandsjahr gemacht haben sagen, dass es das beste Jahr ihres Lebens war. Für mich ist es anders. Ich dachte hier würde ich keine Probleme haben und es wäre alles wie im Paradies. Klar ich muss mich nicht wirklich in der Schule anstrengen und habe viel Freizeit und kann Sachen mit meinen Freunden machen und Spaß haben, aber Probleme wie bsw. mit Freunden habe ich hier trotzdem odre eher gesagt, sie haben die Probleme und ichprobiere zu helfen. Einige haben Probleme mit ihren Gastfamilien und andere mit ihren echten Eltern in ihrem jeweiligen Heimatland. Es fühlt sich das erste Mal in meinem Leben so an, als wären es echte Probleme. Früher waren die Probleme leicht zu lösen und hatte keine wirkliche Auswirkung, doch hier fühlt sich jedes Problem an wie, als könnte es jeden Moment alles zerstören, den ganzen Spaß und die ganze Liebe, die sich zwischen uns allen aufgebaut hat. Ich wüsste nicht wirklich, wie ich mit den Problemen umgehen würde, wenn sie genau mich betreffen würden bsw. wenn meine Gastfamilie schlecht wäre. Oder wenn ich ständig Streiterein mit meinen echten Eltern hätte... Es klingt nicht wirklich schwierig, doch glaubt mir eine schlechte Gastfamilie kann dein ganzen Aufenthalt versauen. 

Ich hatte auch Angst, dass ich eine schlechte Gastfmilie bekomme, doch als ich damals das erste Mal mit meiner Gastmom geskyped und geschreiben habe, wusste ich sie sind super. Von meinen Freunden bin ich die einzige, die so ein inniges Verhältnis zu ihrer Gastfamilie hat. Doch ehrlich gesagt war meine größte Angst nicht das Auslandsjahr, sondern das was ich zurücklasse. Ich hatte Angst, dass ich mein Zuhause verliere, dass mein Verhältis zu meinen Eltern unter meinem Auslandsjahr leidet, dass ich alle meine Freunde verliere, dass beginne Berlin nicht mehr zu mögen, weil Nelson so schön ist und ich nicht zurück will. Doch ich habe schnell gemerkt, dass diese Ängste nur dumme Gedanken waren. Das Verhältnis zu meinen Eltern ist besser als jemals zuvor. Vielleicht ist es ja sogar ganz gut gewesen wegzugehen und woanders zu leben, denn so sehe ich wie wundervoll mein Leben in Berlin ist und was für tolle Eltern ich habe, die mir probieren ein wunderbares Jahr zu bereiten, dass ich genau so gestalten kann, wie ich will. Ich fnde Nelson wirklich toll, aber ich habe hier gemerkt, dass ich ein Citygirl bin. Ich merke, dass ich die vollen Busse und Bahnen vermisse, ich vermisse die vollen Straßen und die Tatsache, dass du nie alleine bist, dass du tragen kannst was du willst und es niemanden juckt. Und zum Thema Freunde, ich habe viele verloren, aber auch viele gewonnen und es ist ok. Ich habe Menschen verloren, bei denen ich dachte sie bleiben für immer.

Also an all meine Freunde und meine Familie, danke dass ihr mir diese Jahr emöglicht und mich so glücklich machen könnt... ich vermisse euch und freue mich schon jetzt euch wiederzusehen

PS: Der international Dance war cool. Wir hatten viel Spaß und haben viel getanzt und ich kriege demnächste noch ne Host sister

98 Tage

Montag, 23.10.2017

Good day mate,

mittlerweile bin ich seid 98 Tagen hier und mein zweiter Term hat heute vor einer Woche angefangen. 

Die Party auf der ich war, war wirklcih total lustig und ich habe vielen coole Kiwis kennengerlent. Wir hatten ein Lagerfeuer und haben haben viel Spaß gehabt und ich bin total froh dorthin eingeladen gewesen zu sein.

Lagsam aber sicher merke ich immer stärker, dass mein Deutsch richtig schlecht wird und ich ewig über Sätze nachdenken muss, die ich früher locker hinbekommen habe. Es liegt nicht an der Kommasetzung, sondern viel mehr an der Groß- und Kleinschreibung. Auch über den Satzbau muss ich immer mehr nachdenken und man verwendet Wörter, die man eigentlich nur im englischen verwendet, in deutschen Sätzen. 

Es ist eigentlich wirklich ziemlich cool so viele internationals hier zu haben, denn wir sind sogut wie alle echt richtig gute Freunde geworden. Auch wenn wir circa 50-60 Internationals sind ist es echt cool, weil wir uns sogut wie alle total gerne mögen und wir treffen uns fast jedes Wochenende und machen etwas zusammen. 

Wir haben am Mittwoch einen international dance, wo wir uch andere internationals aus den anderen Schulen kennenlernen und einfach mal zusammen ein bisschen feiern können. Das wird bestimmt witzig und ich freue mich sehr drauf.

Ich schreibe demnächst wieder 

see ya

3. Monat

Dienstag, 10.10.2017

Hey Leute,

sorry ich habe lange nicht mehr geschrieben... ich bin jetzt fast drei Monate hier und mein englisch wird von Tag zu Tag besser.

Für mich ist es relativ schwierig Kiwifreunde (einheimische Freunde) zu finden. Ich dachte mir dann an einem Abend, dass ich ein Kiwimädchen, das ich sehr nett finde, aber halt echt nicht gut kenne, einfach mal frage, ob sie was mit mir machen will... Wir haben zur Zeit Ferien und deshalb habe ich fast jeden Tag Zeit. Sie hat mich dann ganz spontan und sofort gefragt, ob ich mit auf eine Party kommen will und jetzt bin ich auf eine Geburtstagsfeier morgen Abend eingeladen.

Ich kenne nur wenige Kiwis, die wirklich unfreundlich sind und wenn man echt einfach auf sie zugeht und mit ihnen redet, dann finden sie einem direkt sympathisch. Es ist schwierig die Art der Kiwis nicht zu mögen.

Jetzt ist meine zweite Ferienwoche. In der ersten Woche war Paula, ein Mädchen die ich bei meinen orientation-days in Auckland durch meine Organisation (CAMPS INTERNATIONAL) kennengelernt habe hier und wir haben uns Nelson angeschaut. Wir waren am Strand, in der Stadt, im Kino... Es war ganz witzig und meine Gastfamilie war total entspannt was das lange draußenbleiben oder so anging.

Heute hat meine Familie von meinen internationalen Freunden auch den Status „best host family“ bekommen und das sind sie wirklich. Sie haben sich noch nie vor mir gestritten, wie es bei anderen Gasteltern öfters vorkommt und sie behandeln mich wie ihre echte Tochter. Ich habe meine eigenen Jokes mit meinem host dad und meine host mom kann ich alles fragen und ich bekomme immer eine gute Antwort. Sie sind wirklich toll.

Ich bin wirklich glücklich. Von Heimweh ist immer noch nichts zu spüren und ich genieße jeden Tag, den ich hier erleben darf.

Ich schreibe euch demnächst wieder.

Mittlerweile fast zwei Monate hier

Donnerstag, 14.09.2017

Heute war mein erstes Exam in Geographie. Fragt nicht. Ich wusste bis vor ein paar Tagen auch noch nicht, dass ich das mitschreiben muss, aber musste ich, aber es ist an sich nicht ganz so wichtig für mich, da mir dieses Jahr nicht angerechnet wird.

Ich bin also heute um 12:45 zur Schule gefahren und wurde dann zu einem platz zugewiesen, wo schon eine Klausur bereitlag. Die großen Klausuren sind hier nicht so wie in Deutschland in einem Klassenraum mit allen zusammen sondern in einer großen Halle wie eine Aula. Dort stehen alle Plätze mit den jeweiligen Klausuren drauf. Alle Schüler schreiben zusammen also ein paar ihre Matheklausuren, die anderen Englisch und ich halt Geo.

Normalerweise schreibt man diese Klausuren drei Stunden, aber ich als International musste nur 45 Minuten da bleiben. Also war es ganz entspannt.

Jetzt habe ich bis Mittwoch frei also eine ganze Woche und kann machen was ich will.

Meine Familie ist gerade in Wellington (Hauptstadt von Neuseeland) und meine Gastoma und ich passen auf das Haus auf.

Am Dienstag Abend hatte ein Freund Geburtstag und haben haben am Strand ein bisschen gefeiert. Es war super witzig.

Sonst ist nichts spannendes für euch dabei. Schreibe euch bald nochmal.

Xoxo

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